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Einzeltraining für Alltag & Sicherheit

Wenn ein Alltagsthema euch immer wieder an dieselbe Grenze bringt, brauchst du nicht noch eine neue Übung.

Vielleicht zieht dein Hund so stark, dass du schon gestürzt bist. Vielleicht frisst er draußen Dinge, kann nicht alleine bleiben, ist bei Wild kaum noch erreichbar oder wehrt sich beim Tierarzt und bei Pflegehandlungen.

Wir schauen nicht nur darauf, wie das sichtbare Verhalten aufhört. Wir finden heraus, warum es genau dort immer wieder schwierig wird, was dein Hund noch lernen muss und was du brauchst, damit du im Alltag früher und sicherer handeln kannst.

Du sollst nach dem Training nicht für jede neue Situation wieder eine Trainerin brauchen. Du sollst zunehmend selbst erkennen können, was gerade passiert, welcher Schritt sinnvoll ist und wann du etwas leichter machen solltest.

Du musst nicht wieder bei null anfangen. Wir schauen, was du schon aufgebaut hast, was davon funktioniert und an welcher Stelle es im echten Alltag zusammenbricht.
Vielleicht erkennst du euren Alltag hier wieder

Das Problem ist oft nicht nur die eine Situation. Es ist, wie viel du inzwischen darum herum organisierst.

Ein Einzelthema kann erstaunlich viel Raum einnehmen. Nicht weil dein Hund perfekter werden soll, sondern weil du merkst, dass Sicherheit, Freiheit oder ganz normale Alltagsplanung darunter leiden.

Spaziergänge fühlen sich nach Arbeit statt nach Alltag an.

Du hältst die Leine mit beiden Händen, scannst den Boden nach Fressbarem oder suchst Wege danach aus, wie viel Wild dort unterwegs sein könnte.

Du planst dein Leben inzwischen um das Verhalten deines Hundes herum.

Einkaufen, Termine oder Freunde treffen brauchen Betreuung, weil Alleinebleiben nicht funktioniert. Tierarzttermine beschäftigen dich schon Tage vorher.

Du möchtest deinem Hund helfen, statt ihn nur irgendwie durch die Situation zu bekommen.

Du willst nicht dauerhaft festhalten, wegziehen, blocken oder hoffen, dass es diesmal gutgeht. Dein Hund soll neue Möglichkeiten lernen, mit denen die Situation für ihn wirklich leichter wird.

Du willst endlich verstehen, warum es bei euch an genau dieser Stelle hängenbleibt.

War der Schritt zu groß? Die Erregung schon zu hoch? Das Timing zu spät? Fehlt eine Grundlage? Genau diese Fragen klären wir mit dir.

Wobei wir dich im Einzeltraining begleiten

Dein Thema bestimmt den Trainingsplan. Nicht eine Standardübung.

Klapp dein Thema auf. Du siehst, was hinter dem Verhalten stecken kann, was dein Hund lernen soll und was du selbst lernen musst, damit du im Alltag nicht von einer einzelnen Übung abhängig bist.

Leinenführigkeit

Du bist schon gestürzt. Oder du merkst jeden Spaziergang in Schulter, Rücken und Händen.

Dann geht es nicht nur darum, ob du im richtigen Moment stehen bleibst oder belohnst. Ein Hund, der draußen dauerhaft hoch erregt ist, scannt, zieht, in die Leine springt oder kaum noch ansprechbar ist, kann eine lockere Leine oft noch gar nicht zuverlässig zeigen.

Was sich für euch verändern kann
Was dahinter stecken kann: Hohe Erregung, Frust, Unsicherheit, Bewegungsdrang, spannende Gerüche, ein zu schwerer Spazierweg oder eine lange Geschichte von Ziehen und Gegenhalten. Auch Schmerzen oder körperliches Unwohlsein können Verhalten draußen beeinflussen.
Was für dich konkret besser werden soll: Du sollst nicht mehr mit beiden Händen an der Leine hängen, Wege aus Angst vor dem nächsten Ruck meiden oder nach jeder Runde Schmerzen haben.
Was dein Hund lernen soll: Nicht nur „nicht ziehen“, sondern sich draußen besser regulieren, wieder zu dir orientieren, Tempo verändern, in einem brauchbaren Radius laufen und auch bei mehr Erregung wieder ansprechbarer werden.
Was du mit uns lernst: Du lernst zu erkennen, wann dein Hund schon so hochgefahren ist, dass Leinenführigkeit gerade kaum noch abrufbar ist. Wir zeigen dir, wann du erst Erregung und Umgebung verändern musst und wann Timing, Leinenhandling und gezieltes Training sinnvoll sind.
Anti-Giftköder

Dein Hund hat schon etwas Gefährliches gefressen. Seitdem suchst du beim Spaziergang dauerhaft den Boden ab.

Dann reicht „Aus!“ oft nicht. Wir schauen auch darauf, warum dein Hund draußen so stark nach Fressbarem sucht und warum er Dinge vielleicht besonders schnell herunterschlingt.

Was sich für euch verändern kann
Was dahinter stecken kann: Magen-Darm-Probleme, ungewöhnlich großer Hunger, Medikamente oder andere gesundheitliche Faktoren können Futtersuche verstärken. Manche Hunde lernen außerdem: Wenn mein Mensch etwas entdeckt, wird es mir sofort weggenommen. Dann kann schnelles Schlucken genau dadurch wahrscheinlicher werden.
Was für dich konkret besser werden soll: Du sollst nicht jeden Meter Boden kontrollieren müssen und trotzdem mehrere Möglichkeiten haben, bevor etwas Gefährliches im Hund verschwindet.
Was dein Hund lernen soll: Fundstücke anzeigen, kurz innehalten, sich davon lösen, Dinge freiwillig ausgeben und auf passende Signale reagieren. Für Situationen, in denen das noch nicht sicher genug ist, gehört Management dazu.
Was du mit uns lernst: Du lernst Suchverhalten früher zu erkennen, Situationen sinnvoll abzusichern und nicht erst zu reagieren, wenn dein Hund schon etwas im Maul hat. Wenn das Fressverhalten auffällig stark ist, besprechen wir auch, wann eine tierärztliche Abklärung sinnvoll ist.
Alleinebleiben

Du kannst nicht einfach einkaufen, zum Arzt oder Freunde treffen, weil dein Hund ohne dich nicht klarkommt.

Trennungsstress ist nicht immer laut. Manche Hunde bellen oder jaulen. Andere wirken auf den ersten Blick ruhig, liegen aber angespannt zur Tür ausgerichtet, wechseln ständig den Platz, hecheln, trinken nicht oder rühren Kauartikel erst an, wenn ihr Mensch wieder da ist.

Was sich für euch verändern kann

Deshalb beurteilen wir Alleinebleiben nicht danach, ob die Nachbarn etwas hören. Im Video sieht man oft viel früher, ob ein Hund wirklich ruht oder nur still aushält und auf die Rückkehr wartet.

Was dahinter stecken kann: Trennungsbezogener Stress, eine starke Erwartung an deine Anwesenheit, ungünstige Lernerfahrungen, ein insgesamt hoher Stresspegel oder Schwierigkeiten, überhaupt in echte Ruhe zu kommen. Auch körperliches Unwohlsein kann beeinflussen, wie belastbar ein Hund beim Alleinsein ist. Auffällige Veränderungen schauen wir deshalb nicht losgelöst vom restlichen Alltag an.
Was für dich konkret besser werden soll: Du möchtest wieder einkaufen, zum Arzt, zu Terminen oder Freunde treffen können, ohne jedes Mal Betreuung organisieren, früher nach Hause hetzen oder schon beim Türschließen ein schlechtes Gefühl haben zu müssen.
Was dein Hund lernen soll: Abwesenheiten zunehmend so zu bewältigen, dass nicht nur das Bellen verschwindet, sondern echte Entspannung möglich wird. Dazu gehört zum Beispiel, sich von der Tür lösen zu können, die Liegeposition zu wechseln, tiefer zu schlafen und – wenn er Durst oder ein Kaubedürfnis hat – auch trinken oder einen Kauartikel nutzen zu können, obwohl du nicht da bist.
Was du mit uns lernst: Du lernst, die leisen Stresszeichen im Video zu erkennen: Türorientierung, Körperspannung, Atmung, häufiges Aufstehen, fehlende Beschäftigung mit Futter oder Wasser und die Frage, ob dein Hund wirklich schläft oder nur angespannt wartet. Danach richtet sich die nächste Trainingsdauer – nicht nach einer starren Minutenangabe.
Jagdverhalten

Ein Wildgeruch reicht und dein Hund hängt in der Leine, fiept, schreit oder ist für dich kaum noch erreichbar.

Jagdverhalten ist kein Fehler, den man einfach löschen kann. Suchen, Spuren verfolgen, beobachten oder hetzen können für Hunde hoch belohnend sein. Unser Ziel ist deshalb nicht, Jagdverhalten zu unterdrücken, sondern es kontrollierbarer zu machen und passende, sichere Alternativen aufzubauen.

Was sich für euch verändern kann

Wir versprechen nicht, Jagdverhalten „wegzutrainieren“. Wenn frühe Jagdsignale nur gehemmt oder bestraft werden, kann es passieren, dass ein Hund weniger anzeigt, obwohl die Motivation noch da ist. Dann merkt der Mensch unter Umständen später, dass Wildgeruch längst interessant geworden ist. Wir möchten lieber mehr Vorhersagbarkeit, mehr Ansprechbarkeit und sichere Möglichkeiten schaffen, jagdlich motiviertes Verhalten an anderer Stelle auszuleben.

Was dahinter stecken kann: Jagdlich motivierte Verhaltensweisen sind selbst belohnend. Gleichzeitig schauen wir darauf, ob der Hund insgesamt ungewöhnlich hoch erregt ist. Schmerzen, körperliches Unwohlsein, Schlafmangel, chronischer Stress oder ein sehr voller Alltag können beeinflussen, wie stark ein Hund auf Wildreize reagiert und wie gut er sich wieder lösen kann. Wenn Jagdverhalten plötzlich deutlich stärker wird oder nicht zum restlichen Verhalten passt, gehört deshalb auch eine gesundheitliche Abklärung in die Überlegung.
Was für dich konkret besser werden soll: Du möchtest nicht erst reagieren, wenn dein Hund schon in der Leine hängt oder auf einer Spur komplett weg ist. Du willst früher sehen, dass etwas beginnt, Entscheidungen treffen können und deinen Hund auch in wildreichen Gebieten sicherer führen.
Was dein Hund lernen soll: Spuren und Wildreize wahrnehmen, ohne sofort in die nächste Stufe zu kippen. Er soll sich wieder zu dir orientieren, Abstand verändern, Signale trotz höherer Motivation nutzen und kontrollierte Alternativen bekommen – zum Beispiel Such-, Spur- oder andere jagdnahe Aufgaben, die zu ihm passen, ohne dass er Wild tatsächlich verfolgen muss.
Was du mit uns lernst: Du lernst Kopfhaltung, Nase, Tempo, Blick, Körperspannung und Suchmuster früher zu lesen. Wir zeigen dir, wann Training noch möglich ist, wann Management wichtiger wird, wie du Bedürfnisse sinnvoll auffängst und welche Veränderungen im Alltag oder gesundheitliche Fragen mit berücksichtigt werden sollten.
Medical Training

Du hast schon Tage vor dem Tierarzttermin Stress, weil du weißt, wie sehr dein Hund dort kämpfen wird.

Vielleicht friert dein Hund ein, versucht zu flüchten, schnappt oder beißt. Vielleicht braucht er für eine Untersuchung eine Maulschlaufe und mehrere Menschen müssen ihn festhalten. Du siehst, wie viel Angst er hat – und gehst selbst schon angespannt in die Praxis, weil du weißt, wie es wahrscheinlich wieder endet.

Was sich für euch verändern kann

Medical Training betrifft nicht nur den Tierarzt. Auch Zecken ziehen, Ohren säubern, Zähne putzen, Krallen kontrollieren, Fellpflege, Bürsten, Wundkontrolle oder Medikamente lassen sich vorbereiten. Viele Bausteine brauchen keine langen Trainingsstunden, sondern kurze, regelmäßige Mini-Einheiten und etwas Geduld.

Was dahinter stecken kann: Schmerzen, schlechte Erfahrungen, Angst vor Berührung, Kontrollverlust oder wiederholtes Festhalten können Abwehr verstärken. Oft beginnt sie deutlich früher als beim Schnappen: Kopf wegdrehen, einfrieren, Muskelspannung, ausweichen, Lippenlecken, Pfote wegziehen oder sich dem Menschen entziehen. Genau diese frühen Signale sind für uns wichtig.
Was für dich konkret besser werden soll: Tierarzttermine und Pflege zu Hause sollen nicht jedes Mal zur Zerreißprobe werden. Du möchtest deinen Hund untersuchen lassen können, eine Zecke entfernen, Ohren oder Zähne versorgen und Fellpflege durchführen, ohne dass ihr beide schon vorher maximal angespannt seid oder jede Handlung in Festhalten und Abwehr endet.
Was dein Hund lernen soll: Berührungen, Maulkorb, Positionen und einzelne Untersuchungsschritte vorhersehbar und kleinschrittig kennenlernen. Über Kooperationssignale kann er lernen, aktiv mitzumachen, Positionen anzubieten und echte Pausen zu bekommen. So entsteht nicht nur Duldung, sondern mehr Sicherheit und Mitwirkung.
Was du mit uns lernst: Du lernst, Pflege- und Untersuchungsschritte so klein aufzubauen, dass dein Hund sie bewältigen kann: erst Annäherung, dann kurze Berührung, dann Dauer oder Schwierigkeit steigern. Du lernst Abwehr früh zu erkennen, Pausen sinnvoll zu nutzen und Training in kleine Alltagseinheiten einzubauen. Bei medizinisch notwendigen Maßnahmen sagen wir aber auch klar, wann Management oder tierärztliche Unterstützung wichtiger ist als weiteres Training.
Du möchtest erst schauen, ob wir zu euch passen?

Du musst nicht direkt ein Erstgespräch buchen, um Dogflair kennenzulernen.

Gerade wenn du schon viel ausprobiert hast, darfst du dir erst ein Bild davon machen, wie wir arbeiten.

15 Minuten kostenlos telefonieren

Erzähl uns kurz, worum es bei euch geht.

Du kannst uns dein Alltagsthema schildern und Fragen zu unserer Arbeitsweise stellen. Wir sagen dir ehrlich, ob unser Einzeltraining grundsätzlich dazu passt und welcher Einstieg sinnvoll wäre. Einen vollständigen Trainingsplan ersetzt dieses kurze Telefonat nicht.

Kostenlos beim Social Walk zuschauen

Schau uns ohne eigenen Hund bei der Arbeit über die Schulter.

Du kannst bei einem Social Walk zuschauen und erleben, wie wir Hunde beobachten, Trainingssituationen einschätzen, Menschen anleiten und Schwierigkeit an unterschiedliche Teams anpassen.

Preise & Begleitung

Wir starten mit dem Erstgespräch. Danach weißt du, womit wir konkret weiterarbeiten würden.

Du musst vorher kein Paket auswählen. Im Erstgespräch sortieren wir euer Thema und besprechen anschließend, ob einzelne Termine reichen oder eine regelmäßigere Begleitung sinnvoller ist.

Der Start: ausführliches Erstgespräch

In etwa 90 bis 120 Minuten sortieren wir Vorgeschichte, Alltag, bisherige Trainingswege, mögliche Einflussfaktoren und euer konkretes Ziel. Danach bekommst du erste Maßnahmen und einen nachvollziehbaren Vorschlag für den weiteren Trainingsweg. Der Körpersprachekurs ist bereits enthalten.

99 € einmalig · 90 bis 120 Minuten
Danach entscheidest du

Monatspaket oder Einzelabrechnung. Die fachliche Begleitung bleibt bei beiden Varianten erhalten.

Wenn du regelmäßig trainierst, sind die Termine im Monatspaket günstiger. Auch bei Einzelbuchungen darfst du uns zwischen den Terminen schreiben, Videos schicken und Fragen stellen.

paket · kompakt

ein Termin alle zwei Wochen.

Für dich, wenn du mit klaren Aufgaben gut selbst weiterarbeitest und regelmäßig prüfen lassen möchtest, ob Trainingsschritt, Timing und Schwierigkeit noch passen.

140 €pro Paket · 2 × 45-60 Minuten
  • 2 Einzeltermine à 45- 60 Minuten 
  • 70 € pro Termin statt 80 € bei Einzelbuchung
  • WhatsApp-Begleitung mit Rückfragen und Rückmeldungen
  • Videoanalysen mit persönlicher Rückmeldung
  • individuelle Trainingsanleitungen, PDFs und Stunden-Zusammenfassungen
  • passende Trainingsvideos zum Nachschauen
paket · intensiv

Vier Termine im Monat

Für Teams, bei denen mehrere Grundlagen zusammenhängen, häufiger angepasst werden muss oder das Thema den Alltag gerade besonders stark einschränkt.

280 €pro Paket · 4 × 60 Minuten
  • 4 Einzeltermine à 45- 60 Minuten 
  • 70 € pro Termin statt 80 € bei Einzelbuchung
  • WhatsApp-Begleitung mit Rückfragen und Rückmeldungen
  • Videoanalysen mit persönlicher Rückmeldung
  • individuelle Trainingsanleitungen, PDFs und Stunden-Zusammenfassungen
  • passende Trainingsvideos zum Nachschauen

Einzelabrechnung

Du möchtest kein Paket? Dann buchst du dieselbe Dogflair-Begleitung einzeln.

Das kann gut passen, wenn du mitten im Monat startest, erst mit ein oder zwei Terminen beginnen möchtest oder später nur noch gelegentlich auffrischen willst.

Einzelstunde

80 € pro 60 Minuten

Auch bei Einzelbuchungen bekommst du WhatsApp-Begleitung, Videoanalysen, Trainingsanleitungen, PDFs, Stunden-Zusammenfassungen und passende Trainingsvideos.

80 €pro 60 Minuten

Alle Preise inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Zwischen Monatspaket und Einzelabrechnung kannst du wechseln, wenn sich euer Bedarf verändert.

Wenn du schon viel ausprobiert hast

Du hast schon einiges ausprobiert und trotzdem landet ihr immer wieder am selben Punkt.

Vielleicht hast du beim Ziehen schon konsequent angehalten, beim Alleinebleiben die Zeiten immer weiter gesteigert, draußen ständig getauscht oder beim Tierarzt versucht, einfach möglichst schnell durch die Untersuchung zu kommen. Und trotzdem wird genau das Thema nicht wirklich leichter.

Manchmal ist nicht die Übung das Problem, sondern der Zeitpunkt.

Wenn dein Hund schon zu hoch erregt, zu ängstlich oder zu stark auf einen Reiz fokussiert ist, scheitert nicht automatisch die Übung. Vielleicht war Lernen in diesem Moment schlicht nicht mehr möglich.

Ein zu großer Schritt wird durch Wiederholen nicht automatisch leichter.

Wenn zwei Minuten Alleinsein noch zu schwer sind, hilft die zehnte Wiederholung von zwei Minuten nicht. Wenn eine Berührung schon schwierig ist, starten wir nicht direkt bei der Untersuchung.

Das, was du siehst, ist oft nur der letzte Teil der Geschichte.

Bei Leinenführigkeit kann hohe Erregung im Weg stehen. Bei starkem Fressverhalten können gesundheitliche Faktoren eine Rolle spielen. Beim Medical Training kann Abwehr lange vor dem Schnappen beginnen.

Wir schauen, an welcher Stelle es für deinen Hund kippt.

Dann verändern wir genau diese Stellschraube: Dauer, Distanz, Umgebung, Ablauf, Erwartung, Management oder den Trainingsschritt selbst.

Du musst nicht einfach noch konsequenter dasselbe versuchen. Wenn ein Trainingsschritt bei euch nicht trägt, schauen wir genauer hin und verändern genau das, was im Weg steht.
Was unsere Trainerinnen für euch übernehmen

Die wichtigen Hinweise kommen oft ein paar Sekunden früher, als man zuerst denkt.

Der große Moment ist meist leicht zu sehen. Schwieriger sind die Sekunden davor: der Blick auf den Boden, das Tempo wird schneller, die Muskulatur wird fest, dein Hund klebt an der Tür oder dreht beim Anfassen den Kopf weg. Genau dort können wir viel früher etwas verändern.

01
Wir zeigen dir die kleinen Zeichen vor dem großen Problem.

Zum Beispiel schnelleres Suchtempo vor einem Fundstück, eine festere Körperhaltung vor dem Ziehen, Unruhe kurz nach dem Schließen der Tür oder erstes Ausweichen, bevor dein Hund beim Tierarzt abwehrt.

02
Wir klären: War dein Timing zu spät oder war die Aufgabe schlicht zu schwer?

Du sollst nicht automatisch denken, du hättest schlecht trainiert. Manchmal war der Reiz zu nah, die Dauer zu lang oder der nächste Schritt einfach zu groß.

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Wir verändern die Stellschraube, die gerade im Weg steht.

30 Sekunden allein statt zwei Minuten. Mehr Abstand zum Futter. Ein ruhigerer Weg. Eine Sekunde Berührung statt direkt Ohrenkontrolle. So bekommt dein Hund eine echte Chance, etwas Neues zu lernen.

04
Wir zeigen dir Fortschritt, bevor das ganze Problem verschwunden ist.

Zum Beispiel wenn die Leine zehn Meter länger locker bleibt, dein Hund vor einem Fundstück kurz stoppt, nach dem Türschließen schneller wieder zur Ruhe kommt, sich von einer Spur lösen kann oder eine Berührung beim Tierarzt einen Moment länger zulässt.

Warum der Körpersprachekurs zum Erstgespräch gehört

Wenn du den Anfang früher erkennst, musst du viel seltener erst reagieren, wenn dein Hund schon mittendrin ist.

Körpersprache ist bei Alltagsthemen kein Zusatzwissen für Hundenerds. Sie hilft dir zu erkennen, wann dein Hund noch lernen kann, wann ein Trainingsschritt zu schwer wird und welche kleinen Veränderungen vor dem sichtbaren Problem passieren.

Leinenführigkeit & Jagdverhalten

Du lernst Veränderungen bei Blick, Nase, Tempo, Muskelspannung und Suchmustern früher zu sehen. So kannst du reagieren, bevor dein Hund bereits in der Leine hängt oder komplett auf einer Spur ist.

Alleinebleiben

Im Video erkennst du besser, ob dein Hund wirklich entspannt oder nur still wartet. Türorientierung, Atmung, Körperspannung, häufiges Aufstehen und fehlender tiefer Schlaf helfen dabei, die nächste Trainingsdauer sinnvoll zu wählen.

Medical Training

Du lernst, wie dein Hund Nein sagt, bevor er deutlich abwehrt. Kopf wegdrehen, Muskelspannung, Einfrieren, Ausweichen oder Pfote wegziehen zeigen dir, wann du eine Pause brauchst oder einen Schritt kleiner werden solltest.

Anti Giftköder & Fressverhalten

Du lernst frühes Suchverhalten und Veränderungen vor dem Aufnehmen besser zu erkennen. Dadurch kannst du früher handeln und musst nicht erst reagieren, wenn dein Hund bereits etwas im Maul hat.

Im Erstgespräch für 99 € enthalten: Du bekommst den Körpersprachekurs direkt dazu, damit du zwischen den Terminen besser beobachten, Videos gezielter einordnen und deine Fragen konkreter mit uns besprechen kannst.
Warum regelmäßige Begleitung hilfreich sein kann

Der Unterschied entsteht zwischen den Terminen.

Videos und kurze Rückfragen zeigen uns oft genau den Moment, der im Trainingstermin nicht auftaucht. So können wir früher anpassen, statt dass du bis zur nächsten Stunde mit einem unpassenden Schritt weiterarbeitest.

Wir sehen, was im Alltag anders läuft.

Zum Beispiel ob dein Hund beim Alleinbleiben früher Stress zeigt, beim Jagdverhalten schon lange vor dem Losrennen anspannt oder beim Medical Training ein Schritt noch zu groß ist.

Wir können früher korrigieren.

Du bekommst nicht erst beim nächsten Termin die Rückmeldung, dass Dauer, Abstand, Ort oder Schwierigkeit verändert werden sollten.

Du bekommst Sicherheit für den nächsten Schritt.

Du weißt konkreter, ob du steigern kannst, etwas vereinfachen solltest oder vorübergehend mehr Management brauchst.

Du lernst, diese Entscheidungen selbst zu treffen.

Mit der Zeit brauchst du unsere Einschätzung seltener, weil du deinen Hund und den Trainingsaufbau immer besser selbst einschätzen kannst.

Unsere Betreuungsqualität hängt nicht von der Buchungsform ab. Auch bei Einzelabrechnung begleiten wir dich zwischen den Terminen. Das Monatspaket ist lediglich günstiger, wenn du regelmäßig trainieren möchtest: 70 € statt 80 € pro 60-Minuten-Termin.
Warum du uns dein Alltagsthema zutrauen kannst

Wenn du schon mehrere Trainingswege ausprobiert hast, reicht „wir arbeiten individuell“ als Versprechen nicht.

Deshalb sollst du sehen können, worauf unsere Arbeit basiert und was du von uns erwarten kannst.

Seit 2018 arbeiten wir professionell mit Hunden.

Wir kennen nicht nur Übungen auf dem Papier. Wir sehen im Alltag, wie unterschiedlich Hunde reagieren und warum derselbe Aufbau bei zwei Teams völlig unterschiedlich angepasst werden muss.

Wir arbeiten gewaltfrei und wissenschaftsbasiert.

Kein Leinenruck, keine Schreckreize und kein „da muss er durch“. Wir bauen Verhalten auf, verändern Bedingungen und achten darauf, dass dein Hund in der Situation noch lernen kann.

Dogflair ist Mitglied im IBH und Fressnapf Partnerhundeschule.

Für dich heißt das nicht einfach nur ein Logo auf der Website. Es zeigt, dass unsere Arbeit in ein fachliches Netzwerk eingebunden ist und wir unsere Trainingshaltung klar nach außen vertreten.

Dein nächster Schritt

Schreib uns, was bei euch im Alltag tatsächlich passiert. Du musst vorher weder die Ursache noch die passende Trainingsmethode kennen.

Zum Beispiel: „Ich bin schon zweimal gestürzt.“ „Mein Hund frisst draußen alles.“ „Ich kann ihn nicht alleine lassen.“ „Beim Tierarzt schnappt er.“ Oder: „Bei Wildgeruch ist er für mich kaum noch erreichbar.“

Wir sortieren mit dir, womit wir anfangen würden und welcher Trainingsrahmen sinnvoll ist. Wenn du uns erst kennenlernen möchtest, kannst du vorher kostenlos 15 Minuten telefonieren oder ohne eigenen Hund bei einem Social Walk zuschauen.

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