Dein Hund liebt andere Hunde – aber passende Kontakte ergeben sich im Alltag viel zu selten?
Vielleicht möchte dein Hund gern spielen, gemeinsam erkunden oder einfach regelmäßig andere Hunde treffen. Du selbst bist dabei aber unsicher: Wann ist Spiel noch schön für beide? Wann braucht einer eine Pause? Solltest du eingreifen – oder würdest du damit nur stören?
Genau dafür gibt es unsere Sozialkontaktstunde. Bevor dein Hund teilnimmt, lernen wir ihn in einem Erstgespräch kennen. Wir schauen uns an, wie er mit anderen Hunden kommuniziert, welche Erfahrungen er bisher gemacht hat, was du dir für ihn wünschst und welche Art von Sozialpartner überhaupt zu ihm passen könnte. Erst danach planen wir passende Kontakte.
ca. 90–120 Minuten · vor Teilnahme verpflichtend
pro Sozialkontaktstunde
1 Teilnahme pro Trainingswoche · monatlich kündbar
wir wählen Sozialpartner gezielt nach Hund und Ziel aus
Für Hunde, die Kontakt möchten – und Menschen, die ihn nicht dem Zufall überlassen wollen.
Dein Hund muss kein Sozialprofi sein. Entscheidend ist, dass er andere Hunde grundsätzlich gern mag und Kontakt für ihn etwas Positives sein kann. Bevor er teilnimmt, lernen wir ihn immer erst im Erstgespräch kennen.
Dein Hund hat einfach zu wenig Hundekontakte.
Im Alltag fehlen passende Spiel- oder Kontaktpartner. Du möchtest ihm regelmäßiger soziale Erfahrungen ermöglichen, ohne auf Zufallsbegegnungen angewiesen zu sein.
Du bist unsicher, wann du bei Spiel eingreifen solltest.
Du möchtest lernen, ob beide Hunde wirklich Spaß haben, wann eine Pause sinnvoll ist und wie du eine Situation ruhig unterbrechen kannst.
Du hast einen kleinen Hund und möchtest passende Kontakte.
Wir können gezielt kleinere Sozialpartner auswählen – oder kontrolliert Situationen mit größeren Hunden aufbauen, ohne dass daraus automatisch Spiel entstehen muss.
Dein Hund mag Hunde, muss aber nicht mit jedem spielen.
Auch gemeinsames Erkunden, paralleles Laufen, kurze Begrüßungen und ruhiges Zusammensein sind wertvolle soziale Erfahrungen.
Erst kennenlernen, dann passend zusammenbringen.
Die Sozialkontaktstunde ist bewusst kein offenes Drop-in-Angebot. Wir möchten vorher wissen, wen wir miteinander zusammenbringen.
Erstgespräch: Wir lernen deinen Hund kennen.
Wir schauen auf Sozialverhalten, Körpersprache, bisherige Kontakte, Gesundheit, Größe, Spielstil und darauf, was du dir für deinen Hund wünschst.
Wir wählen passende Sozialpartner.
Nicht der freie Termin entscheidet, sondern welche Hunde von Größe, Tempo, Kommunikationsstil und Erfahrung zueinander passen.
Wir begleiten und erklären den Kontakt.
Du erfährst, woran wir gutes Spiel, Pausen, Unsicherheit, Überforderung und sinnvolle Unterstützung erkennen.
Danach kann daraus regelmäßiger Kontakt werden.
Du kannst einzelne Stunden für 40 € buchen oder für 125 € im Monat einmal pro Trainingswoche teilnehmen.
Du sollst nach der Stunde nicht nur wissen, ob „es gut gegangen ist“.
Du sollst verstehen, woran du einen guten Kontakt erkennst und was du tun kannst, wenn sich eine Situation verändert.
Spielen ist eine Möglichkeit – aber nicht die einzige.
Manche Hunde möchten rennen und spielen. Andere finden gemeinsames Erkunden oder ruhiges Nebeneinander deutlich angenehmer. Beides kann sozial wertvoll sein.
Freies Spiel
Für Hunde, deren Spielstil gut zusammenpasst und die sich gegenseitig verständlich bremsen und Pausen zulassen können.
Gemeinsames Erkunden
Die Hunde bewegen sich zusammen durch die Umgebung, schnüffeln und können Kontakt aufnehmen, ohne dauerhaft miteinander beschäftigt sein zu müssen.
Ruhiges Zusammensein
Gerade für kleine, vorsichtige oder weniger verspielte Hunde kann es wertvoll sein, einfach in der Nähe eines passenden Hundes sein zu können.
Kontakt zwischen unterschiedlichen Größen
Ein kleiner Hund kann lernen, dass ein großer Hund nicht automatisch bedrohlich oder stürmisch ist. Dafür wählen wir ruhige Kombinationen und machen Spiel nicht zum Ziel.
Du musst nicht zwischen „nur kleine Hunde“ und „da muss er durch“ wählen.
Wenn du einen kleinen Hund hast, kann die Größe eines anderen Hundes verständlicherweise eine Rolle spielen. Wir können Kontakte so auswählen, dass dein Hund passende Erfahrungen sammelt, ohne durch große, körperlich stürmische Hunde überrollt zu werden.
Wenn dein Hund andere Hunde vor allem auf Abstand halten möchte, brauchen wir zuerst einen anderen Trainingsrahmen.
Starkes Bellen, in die Leine springen, Erstarren, Fluchtversuche oder deutliche Überforderung bei Hundesichtungen sind etwas anderes als „mein Hund möchte mehr Kontakte“.
Dann starten wir im Hundebegegnungstraining.
Dort bauen wir zuerst Orientierung, Abstand, passende Strategien und mehr Sicherheit auf. Sozialkontakt kann später ein Thema werden – aber nicht, indem wir einen Hund, der Abstand braucht, einfach näher an andere Hunde bringen.
Du musst nicht gleichzeitig genießen, beobachten und jede Bewegung richtig deuten.
Gerade wenn du bisher Sorge vor engem Hundekontakt hattest, hilft es, jemanden dabeizuhaben, der beide Hunde gleichzeitig beobachtet und dir erklärt, warum eine Situation gerade gut weiterlaufen kann oder warum wir sie verändern.
Dann kann später auch unser Gassiservice interessant für euch sein.
Wenn dein Hund andere Hunde gern mag, sich in einer passenden Gruppe wohlfühlt und regelmäßige gemeinsame Spaziergänge genießen würde, kann unser Gassiservice später ebenfalls interessant für euch sein. Ob eine Gruppe wirklich zu deinem Hund passt, schauen wir auch dort individuell.
Guter Sozialkontakt entsteht nicht dadurch, dass möglichst viele Hunde zusammenkommen.
Entscheidend ist, welche Hunde zusammenpassen, was beide in der Situation zeigen und ob Menschen lernen, diese Kommunikation zunehmend selbst zu erkennen.
Professionelle Arbeit mit Hunden seit 2018
Sozialverhalten wird bei uns nicht nur in einer einzelnen Kontaktstunde betrachtet, sondern aus vielen Gruppen-, Trainings- und Alltagssituationen heraus eingeschätzt.
Erfahrung aus Training und Tierheim
Die Auswahl passender Kombinationen, Körpersprache und sicheres Management gehören zu den Bereichen, in denen genaue Beobachtung besonders wichtig ist.
Gewaltfrei und wissenschaftsbasiert
Kein „die regeln das unter sich“ und kein erzwungener Kontakt. Wir gestalten Situationen so, dass beide Hunde echte Wahl- und Handlungsmöglichkeiten behalten.
Was du vor der Sozialkontaktstunde wissen solltest.
Muss mein Hund mit dem anderen Hund spielen?
Mein Hund liebt andere Hunde, ist aber sehr stürmisch. Passt die Stunde?
Ich habe selbst Angst, wenn Hunde miteinander spielen. Ist das ein Grund zu kommen?
Kann mein kleiner Hund nur mit kleinen Hunden Kontakt haben?
Kann ich die Sozialkontaktstunde einfach buchen?
Was kostet die Sozialkontaktstunde?
Mein Hund bellt oder springt bei anderen Hunden stark in die Leine. Ist die Stunde trotzdem geeignet?
Warum ist das Erstgespräch Pflicht?
Der erste Schritt ist immer das Erstgespräch – danach suchen wir passende Sozialkontakte für deinen Hund.
Erzähl uns, wie dein Hund bisher auf andere Hunde reagiert, welche Kontakte er mag und wobei du dir mehr Sicherheit wünschst. Im Erstgespräch lernen wir ihn kennen und entscheiden anschließend, welche Sozialpartner und welcher Rahmen zu ihm passen.
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