Damit die Welt deines Hundes wieder größer werden kann.
Vielleicht friert dein Hund ein, möchte flüchten oder zieht sich zurück. Vielleicht bellt er, geht nach vorne oder beobachtet seine Umgebung ständig angespannt.
Dann geht es nicht darum, dass er seine Angst weniger deutlich zeigt. Er soll lernen, schwierige Situationen zunehmend besser zu bewältigen, neue Strategien zu nutzen und sich nach Belastung wieder leichter zu regulieren.
Du lernst gleichzeitig, Überforderung früher zu erkennen, Situationen besser einzuschätzen und zu entscheiden, wann Abstand, Unterstützung oder ein nächster Trainingsschritt sinnvoll ist.
Wir beginnen dort, wo dein Hund noch lernen kann, und steigern von dort aus.
Angsttraining ist für uns kein festes Programm. Wir schauen, welche Auslöser eine Rolle spielen, wie dein Hund seine Anspannung zeigt und welche Unterstützung er im Moment braucht.
Erstgespräch
Wir schauen auf Auslöser, Körpersprache, Vorgeschichte, Gesundheit, Alltag und eure bisherigen Erfahrungen. Du bekommst eine erste fachliche Einordnung und konkrete Maßnahmen zur Entlastung.
Grundlagen
Wir bauen Orientierung, hilfreiche Signale, Rückzugsmöglichkeiten und Abläufe auf, die dein Hund später in schwierigen Situationen tatsächlich nutzen kann.
Gezieltes Training
Der Auslöser kommt in einer passenden Schwierigkeit dazu. Wir achten darauf, wann dein Hund noch lernen kann und wann Abstand, Pause oder eine leichtere Aufgabe sinnvoller sind.
Übertragung in den Alltag
Wenn die Grundlagen funktionieren, verändern wir Distanz, Ort, Bewegung und Ablenkung. Später trainieren wir auch an belebteren Orten, wenn dein Hund dafür bereit ist.
Wichtig: Gerade am Anfang musst du nicht jede neue Situation allein lösen können. Zwischen den Terminen arbeitest du mit den Schritten, die wir gemeinsam festgelegt haben. Mit der Zeit sollst du immer besser erkennen, woran du selbst die passende Schwierigkeit und Unterstützung festmachen kannst.
Du erfährst nicht nur, was du tun sollst, sondern warum.
Bei Angst und Unsicherheit können kleine Details viel verändern. Deshalb erklären wir Körpersprache, Emotionen, Lernen und die Frage, wann eine Situation noch bewältigbar ist. Dieses Wissen hilft dir später, Abstand, Pausen und Aufgaben selbst passender auszuwählen.
Unsere Empfehlung: regelmäßige Monatsbegleitung – Einzelbuchungen bleiben trotzdem möglich.
Unsere Erfahrung zeigt: Teams, die regelmäßig trainieren und bei denen wir Veränderungen zwischen den Terminen mitbekommen, machen meist die besten Fortschritte. Deshalb empfehlen wir die Monatsbegleitung. Du kannst aber genauso vollständig über Einzelabrechnung trainieren.
Erstgespräch
Etwa 90 bis 120 Minuten für Vorgeschichte, Gesundheit, Alltag, Auslöser, Körpersprache und bisherige Trainingsversuche. Danach bekommst du eine erste fachliche Einschätzung, konkrete Maßnahmen zur Entlastung und einen Vorschlag für euren weiteren Trainingsweg.
Monatspaket oder Einzelabrechnung – die Betreuungsqualität bleibt gleich.
Auch bei Einzelbuchungen begleiten wir dich intensiv. Der Unterschied liegt im Preis und in der Regelmäßigkeit: Im Monatspaket sind die Termine günstiger und der Körpersprachekurs ist bereits enthalten.
Zwei Termine im Monat – mit kompletter Begleitung dazwischen.
Für dich, wenn du mit klaren Aufgaben gut selbst weiterarbeiten kannst, aber regelmäßig prüfen lassen möchtest, ob Abstand, Schwierigkeit, Timing und nächster Trainingsschritt noch passen.
- 2 Einzeltermine à 60 Minuten pro Monat
- WhatsApp-Begleitung mit Rückfragen, Rückmeldungen und Erfolgen
- Videoanalysen mit persönlicher Rückmeldung
- individuelle Trainingsanleitungen, PDFs und Stunden-Zusammenfassungen
- Trainingsvideos zum Nachschauen
- Anpassung des Trainingsschritts, wenn dein Hund noch überfordert ist
- Körpersprachekurs inklusive
Vier Termine im Monat – wenn Angst oder Unsicherheit euren Alltag stark bestimmen.
Für Teams, bei denen mehrere Auslöser zusammenkommen, häufiger angepasst werden muss oder du nicht lange warten möchtest, wenn ein Trainingsschritt im Alltag noch nicht trägt.
- 4 Einzeltermine à 60 Minuten pro Monat
- WhatsApp-Begleitung mit Rückfragen, Rückmeldungen und Erfolgen
- Videoanalysen mit persönlicher Rückmeldung
- individuelle Trainingsanleitungen, PDFs und Stunden-Zusammenfassungen
- Trainingsvideos zum Nachschauen
- schnelles Nachsteuern bei Überforderung oder neuen Alltagssituationen
- Körpersprachekurs inklusive
80 € pro 60 Minuten – mit derselben Dogflair-Begleitung.
Auch bei Einzelbuchungen darfst du uns schreiben, Fragen stellen, Rückmeldungen schicken und Erfolge mit uns teilen. Du bekommst dieselbe fachliche Begleitung wie im Monatspaket. Der Unterschied liegt im Preis: Einzeltermine sind teurer und der Körpersprachekurs wird separat gebucht.
- 60 Minuten individuelles Training
- WhatsApp-Begleitung mit Rückfragen, Rückmeldungen und Erfolgen
- Videoanalysen mit persönlicher Rückmeldung
- individuelle Trainingsanleitungen, PDFs und Stunden-Zusammenfassungen
- passende Trainingsvideos zum Nachschauen
- Körpersprachekurs bei Einzelabrechnung separat für 35 € buchbar
Alle Preise inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Du kannst zwischen Monatspaket und Einzelabrechnung wechseln, wenn sich euer Trainingsbedarf verändert.
Du sollst nicht dauerhaft alles vermeiden müssen, was deinem Hund heute noch schwerfällt.
Das Ziel ist nicht, deinen Hund möglichst schnell in jede Situation zu bringen. Es geht darum, seinen Handlungsspielraum schrittweise zu vergrößern.
Weil ihr nicht mehr jede Situation nur umgeht, sondern passende Trainingsschritte aufbaut.
Du lernst, Schwierigkeit zu dosieren und deinem Hund einen Einstieg zu ermöglichen, den er bewältigen kann.
Dadurch musst du nicht erst reagieren, wenn dein Hund schon erstarrt, flüchtet oder nach vorne geht.
Du erkennst kleinere Veränderungen wie schnellere Erholung, frühere Orientierung oder mehr eigenständige gute Entscheidungen.
Wenn du euren Alltag längst danach planst, was dein Hund vermutlich aushalten kann.
Angst und Unsicherheit betreffen nicht nur den Hund. Auch für den Menschen kann jeder Spaziergang, Besuch oder neue Ort zu einer Entscheidung werden, die viel Kraft kostet.
Bestimmte Wege oder Orte fallen weg.
Du weichst aus, gehst zu anderen Uhrzeiten oder verzichtest auf Dinge, weil du nicht weißt, ob dein Hund die Situation heute schafft.
Du merkst oft erst spät, dass es schon zu viel ist.
Erstarren, Flucht, Bellen oder Nachvornegehen sind häufig nicht der Anfang der Anspannung. Wir zeigen dir, welche Veränderungen vorher sichtbar werden können.
Du hast viele Tipps, aber keinen klaren Plan.
Konfrontieren, ablenken, ignorieren, trösten oder Abstand halten. Wir ordnen mit dir, was in welcher Situation sinnvoll ist und warum.
Du möchtest helfen, ohne deinen Hund kleinzuhalten.
Dein Hund soll nicht einfach weniger zeigen. Er soll neue Strategien entwickeln und schwierige Situationen zunehmend besser bewältigen können.
Wir schauen nicht nur, ob dein Hund etwas schafft. Wir entscheiden mit dir, wie schwer der nächste Schritt sein darf.
Bei Angsttraining macht die Dosierung einen großen Unterschied. Genau diese Einschätzung übernehmen wir zunächst mit dir gemeinsam und erklären dir, woran wir unsere Entscheidungen festmachen.
Wir erkennen frühe Anspannung
Wir achten auf Blick, Muskelspannung, Bewegung, Atmung, Rückzug und andere kleine Veränderungen, bevor das sichtbare Verhalten groß wird.
Wir dosieren Schwierigkeit und Abstand
Wir entscheiden, ob Umgebung, Distanz, Dauer oder Aufgabe verändert werden müssen, damit dein Hund noch lernen kann.
Wir zeigen dir, wann Unterstützung sinnvoll ist
Du lernst, wann ein Signal noch hilfreich sein kann, wann dein Hund eine Pause braucht und wann er selbst eine gute Entscheidung treffen kann.
Wir verändern den Plan, wenn ein Schritt nicht funktioniert
Wenn dein Hund trotz Training überfordert bleibt, wiederholen wir nicht einfach häufiger dasselbe. Wir suchen die Stelle, an der die Aufgabe verändert werden muss.
Wir machen kleine Fortschritte sichtbar
Frühere Orientierung, schnellere Erholung oder mehr eigenständige gute Entscheidungen können wichtige Veränderungen sein, lange bevor ein Thema vollständig verschwunden ist.
Dein Hund bekommt mehr Handlungsmöglichkeiten. Du bekommst mehr Entscheidungssicherheit.
Dein Hund kann lernen
- Abstand und Rückzug zu nutzen, bevor eine Situation zu viel wird.
- sich nach einem Auslöser wieder zu orientieren.
- schwierige Reize in einer passenden Distanz zu beobachten.
- alternative Strategien zu Flucht, Erstarren oder Nachvornegehen aufzubauen.
- sich nach Belastung schneller wieder zu regulieren.
Du lernst
- Körpersprache und frühe Stressanzeichen besser zu erkennen.
- zu entscheiden, wann Abstand, Pause, Signal oder Verlassen der Situation sinnvoll ist.
- Schwierigkeit anhand deines Hundes anzupassen.
- Fortschritte auch dann zu erkennen, wenn Angst noch nicht vollständig verschwunden ist.
- ähnliche Situationen später zunehmend selbstständig einzuschätzen.
Angst kann sich unterschiedlich zeigen. Deshalb reicht es nicht, nur Flucht, Erstarren oder Bellen zu betrachten.
Wir möchten verstehen, wann Verhalten auftritt, welche Auslöser beteiligt sind, welche Erfahrungen dein Hund gemacht hat und was seine Reaktion in dieser Situation für ihn leistet.
Auslöser und Umwelt
Wo tritt die Reaktion auf, in welcher Distanz und unter welchen Bedingungen wird es schwieriger oder leichter?
Lernerfahrungen und Strategien
Was hat dein Hund bisher gelernt und welche Strategie nutzt er, um mit der Situation umzugehen?
Gesundheit und Belastung
Schmerz, Schlaf, Erholung und allgemeine Belastung können beeinflussen, wie viel dein Hund gerade bewältigen kann.
Der Nutzen für dich: Du trainierst nicht einfach gegen ein sichtbares Symptom. Du verstehst besser, warum eine Situation schwierig wird und welche Veränderung überhaupt sinnvoll ist.
Dein Hund soll im Training nicht lernen müssen, zusätzlich vor den Reaktionen seines Menschen Sorge zu haben.
Wir arbeiten gewaltfrei, wissenschaftsbasiert und über positive Verstärkung. Dabei vermeiden wir schwierige Situationen nicht für immer. Wir schaffen einen Rahmen, in dem dein Hund neue Erfahrungen machen kann und steigern anschließend gezielt.
Wenn gesundheitliche Faktoren eine Rolle spielen könnten, gehört für uns auch dazu, medizinische Abklärung mitzudenken und die Grenzen des Hundetrainings ernst zu nehmen.
Was du vor dem Start wissen solltest.
Du musst das Verhalten deines Hundes nicht fachlich benennen können. Beschreib uns einfach, was im Alltag passiert.
Muss mein Hund sich seinen Ängsten stellen?
Training kann Auslöser einbeziehen. Aber nicht nach dem Prinzip, dass dein Hund eine viel zu schwere Situation aushalten muss. Wir wählen Distanz und Schwierigkeit so, dass Lernen möglich bleibt.
Was, wenn mein Hund draußen kaum ansprechbar ist?
Dann beginnen wir nicht mitten in der schwierigsten Situation. Zuerst schaffen wir Entlastung und bauen Grundlagen dort auf, wo dein Hund sie noch lernen und zeigen kann.
Darf ich meinen Hund trösten, wenn er Angst hat?
Ja. Du darfst deinem Hund Nähe und Unterstützung anbieten, wenn er sie in diesem Moment möchte. Wir schauen gemeinsam, welche Form der Unterstützung ihm hilft und wann er lieber Abstand braucht.
Warum gehört Theorie zum Training?
Weil du später selbst entscheiden sollst, wann eine Situation noch bewältigbar ist, wann du die Schwierigkeit reduzieren solltest und welche Unterstützung dein Hund gerade braucht.
Warum braucht das Erstgespräch so viel Zeit?
Angstverhalten hat nicht bei jedem Hund dieselben Ursachen. Wir brauchen Informationen zu Alltag, Gesundheit, Vorgeschichte, Auslösern und bisherigen Versuchen, damit wir nicht am eigentlichen Thema vorbeitrainieren.
Wie schnell sieht man eine Veränderung?
Management und passendere Abläufe können den Alltag manchmal früh entlasten. Eine belastbare Veränderung braucht meist Zeit, Wiederholung und Schritte, die dein Hund tatsächlich bewältigen kann.
Arbeitet ihr mit Korrekturen oder Druck?
Nein. Wir arbeiten gewaltfrei und über positive Verstärkung. Angst soll nicht dadurch kleiner wirken, dass ein Hund zusätzlich Sorge vor unangenehmen Konsequenzen bekommt.
Du musst vorher nicht wissen, welches Trainingsformat zu euch passt.
Beschreib uns kurz, was deinem Hund Angst macht oder in welchen Situationen er unsicher wird. Im Erstgespräch schauen wir genauer hin und legen mit dir fest, womit ihr sinnvoll beginnt.
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