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Verhaltensberatung bei Angst, Unsicherheit und Aggressionsverhalten

Wenn Angst- oder Aggressionsverhalten euren Alltag bestimmt, braucht ihr mehr als eine Übung.

Dein Hund friert ein, möchte flüchten, knurrt, droht, schnappt oder geht nach vorne. Vielleicht planst du Spaziergänge, Besuch oder ganz normale Alltagssituationen längst danach, was heute vermutlich gutgehen könnte.

Du sollst nicht erst reagieren müssen, wenn dein Hund schon mitten in der Angst oder Eskalation steckt. Wir zeigen dir, woran du früher erkennst, dass eine Situation schwierig wird, was dein Hund gerade braucht und welche Trainingsschritte für euch sinnvoll sind.

Dein Hund lernt neue Möglichkeiten für Situationen, die er heute noch mit Flucht, Erstarren, Drohen oder Aggressionsverhalten lösen muss. Du lernst gleichzeitig, ihn immer besser selbst einzuschätzen.

Dein Hund muss uns nichts beweisen. Wir provozieren weder Angst noch Aggressionsverhalten, nur damit wir es einmal gesehen haben.
Du erkennst es früher Du lernst Warnsignale, Anspannung, ein Nein und Überforderung zu sehen, bevor die Situation kippt.
Dein Hund bekommt andere Möglichkeiten Er soll nicht nur aufhören zu reagieren, sondern Strategien lernen, mit denen er schwierige Situationen besser bewältigen kann.
Mehr Alltag wird wieder möglich Schritt für Schritt, ohne deinen Hund durch Situationen zu zwingen, die er noch nicht bewältigen kann.
Womit Menschen zu uns kommen

Vielleicht ist dein Hund leise vor Angst. Vielleicht wird er sehr deutlich. Beides kann euren Alltag stark einschränken.

Wie auffällig ein Verhalten aussieht, sagt wenig darüber aus, wie belastend es für euch ist. Deshalb schauen wir nicht nur auf das, was am Ende sichtbar wird, sondern darauf, was vorher passiert und welche Funktion das Verhalten für deinen Hund hat.

Angst und Unsicherheit

Dein Hund möchte weg, erstarrt oder traut sich vieles gar nicht erst zu.

  • Neue Orte, Geräusche, Menschen oder Untergründe werden schnell zu viel.
  • Er friert ein, zieht nach Hause, versteckt sich oder versucht Situationen zu vermeiden.
  • Draußen nimmt er kein Futter mehr und ist kaum ansprechbar.
  • Er braucht nach belastenden Ereignissen lange, um wieder zur Ruhe zu kommen.
  • Ihr meidet inzwischen immer mehr Situationen, weil du ihn nicht überfordern möchtest.
Aggressionsverhalten

Dein Hund knurrt, droht, schnappt oder hat bereits gebissen.

  • Gegen Menschen, Besuch, andere Hunde oder in Konflikten um Ressourcen.
  • Du siehst die deutliche Reaktion, aber den Anfang der Eskalation oft noch nicht.
  • Du bist ständig aufmerksam, weil du verhindern möchtest, dass etwas passiert.
  • Es gab bereits einen Vorfall oder du hast Sorge, dass es dazu kommen könnte.
  • Du möchtest Sicherheit schaffen, ohne deinen Hund einzuschüchtern oder Warnsignale zu verbieten.

Und wenn Angst und Aggressionsverhalten zusammen auftreten? Das kommt häufig vor, ist aber nicht automatisch dieselbe Ursache. Hinter Aggressionsverhalten können unter anderem Angst, Frustration, Konflikte um Ressourcen, Lernerfahrungen, Schmerzen oder andere Faktoren stehen. Genau diese Unterscheidung ist wichtig, weil daraus unterschiedliche Trainingswege entstehen.

Wenn du schon viel ausprobiert hast

Vielleicht hast du bisher genau das gelernt, was euch heute nicht weiterbringt.

Viele Menschen kommen zu uns, nachdem sie lange versucht haben, Verhalten stärker zu kontrollieren. Nicht, weil sie ihrem Hund schaden wollten, sondern weil ihnen genau das empfohlen wurde.

Bei Aggressionsverhalten

„Das darf er nicht. Du musst dich mehr durchsetzen.“

Vielleicht solltest du Knurren verbieten, deinen Hund korrigieren, Stärke zeigen oder deutlicher machen, wer entscheidet. Das sichtbare Verhalten kann dadurch kurzfristig leiser werden. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass der Konflikt gelöst ist.

Bei Angst

„Da muss er jetzt durch. Sonst lernt er es nie.“

Vielleicht solltest du deinen Hund in Situationen hineinführen, festhalten oder einfach lange genug dortbleiben, bis er merkt, dass nichts passiert. Wenn dein Hund dabei längst nicht mehr lernen kann, entsteht daraus aber nicht automatisch mehr Sicherheit.

Und was, wenn wir an entscheidenden Stellen genau das Gegenteil machen?

Wir verbieten deinem Hund seine Warnsignale nicht. Wir möchten, dass du sie früher erkennst. Wir ziehen einen Angsthund nicht tiefer in eine Situation hinein, wenn er schon überfordert ist. Wir machen die Situation so weit leichter, dass Lernen wieder möglich wird.

Bei manchen Hunden führt Druck dazu, dass sie weniger deutlich kommunizieren oder sich stärker zurückziehen. Bei anderen spitzt sich die Situation weiter zu. Und manchmal passiert vor allem eines: Trotz sehr viel Einsatz gibt es kaum Fortschritt.

Unser Ziel ist deshalb nicht, Angst oder Aggressionsverhalten möglichst schnell zu unterdrücken. Wir möchten verstehen, wofür dein Hund dieses Verhalten gerade braucht, Sicherheit schaffen und ihm Schritt für Schritt andere Handlungsmöglichkeiten beibringen.

Echte Trainingsentwicklung

Fortschritt beginnt oft, bevor ein Verhalten komplett verschwunden ist.

Früher orientieren, weniger lange fixieren, schneller wieder ansprechbar werden oder nach einer schwierigen Situation schneller herunterfahren. Genau solche Zwischenschritte machen Training im Alltag messbar.

Remus

Ein Beispiel dafür, wie sich Verhalten in kleinen, beobachtbaren Schritten verändern kann.

Preise und Begleitung

Der erste Schritt ist immer das Erstgespräch. Danach legen wir nur das fest, was ihr wirklich braucht.

Bei Angst, Unsicherheit und Aggressionsverhalten verändern sich Situationen oft zwischen den Terminen. Deshalb kannst du uns Fragen und Videos schicken und wir können Trainingsschritte anpassen, wenn etwas anders läuft als geplant.

Immer der erste Schritt

Erstgespräch

Etwa 90 bis 120 Minuten für Vorgeschichte, Gesundheit, Alltag, Auslöser, Körpersprache, Vorfälle und bisherige Trainingsversuche. Danach bekommst du eine erste fachliche Einschätzung, konkrete Maßnahmen für euren Alltag und einen Vorschlag für den weiteren Trainingsweg. Der Körpersprachekurs ist bereits enthalten.

99 € einmalig · inklusive Körpersprachekurs
Das bekommst du immer, egal wie du buchst: Begleitung per WhatsApp zwischen den Terminen, Videoanalysen mit persönlicher Rückmeldung, individuelle Trainingsanleitungen, PDFs, Zusammenfassungen nach jeder Stunde und passende Trainingsvideos zum Nachschauen.
Danach entscheidest du

Trainingspaketen oder Einzelabrechnung. Du entscheidest, wie regelmäßig du trainieren möchtest.

Im Monatspaket sind die Termine etwas günstiger. Die fachliche Begleitung zwischen den Terminen bleibt bei beiden Varianten erhalten.

Paket · kompakt

Termine im Zweiwochenrythmus.

140 €pro Paket · monatlich kündbar

Für dich, wenn du mit klaren Aufgaben gut selbst weiterarbeitest, aber regelmäßig prüfen lassen möchtest, ob Risiko, Schwierigkeit und nächster Schritt noch passen.

  • 2 Termine à 60 Minuten pro Monat
  • WhatsApp-Begleitung zwischen den Terminen
  • Videoanalysen und persönliche Rückmeldung
  • Trainingsanleitungen, PDFs, Stunden-Zusammenfassungen und Trainingsvideos
Monatsbegleitung · intensiv

Vier aufeinanderfolgende Termine.

280 €pro Monat · monatlich kündbar

Für Teams, bei denen mehrere Situationen schwierig oder riskant sind, häufiger nachgesteuert werden muss oder du nicht lange warten möchtest, wenn im Alltag etwas anders läuft als geplant.

  • 4 Termine à 45-60 Minuten in aufeinander folgenden Wochen
  • WhatsApp-Begleitung zwischen den Terminen
  • Videoanalysen und persönliche Rückmeldung
  • Trainingsanleitungen, PDFs, Stunden-Zusammenfassungen und Trainingsvideos
Einzelabrechnung

80 € pro 60 Minuten

Auch bei Einzelbuchungen bekommst du dieselbe fachliche Begleitung zwischen den Terminen. Das kann gut passen, wenn du uns erst kennenlernen möchtest, mitten im Monat startest oder nach einer intensiveren Phase nur noch gelegentlich Termine brauchst.

Alle Preise inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer. Du kannst zwischen Monatsbegleitung und Einzelabrechnung wechseln, wenn sich euer Bedarf verändert. Festlegen musst du dich im Erstgespräch noch nicht.

Was unsere Trainerinnen für euch übernehmen

Wir wollen nicht erst eingreifen, wenn dein Hund schon nur noch reagieren kann.

Training findet dort statt, wo dein Hund noch wahrnehmen, Entscheidungen treffen und etwas Neues lernen kann. Unsere Aufgabe ist deshalb nicht nur, dir Übungen zu zeigen. Wir beobachten, planen, dosieren und passen an, damit genau dieser Lernbereich möglichst oft erreichbar wird.

01

Wir erkennen den Anfang, nicht nur die Eskalation

Wir achten auf Blick, Bewegung, Muskelspannung, Atmung, Abstand, Ausweichverhalten und Veränderungen im Verhalten. So können wir gemeinsam früher erkennen, wann Unsicherheit steigt, ein Konflikt entsteht oder dein Hund bereits Unterstützung braucht.

Was du davon hast: Du lernst mit der Zeit selbst, die kleinen Veränderungen vor dem großen Verhalten zu sehen und früher zu handeln.
02

Wir klären, was hinter dem Verhalten steckt

Angst, Frustration, Distanzbedürfnis, Ressourcen, Schmerzen oder gelernte Strategien brauchen nicht denselben Trainingsplan. Deshalb schauen wir auf Auslöser, Funktion, Vorgeschichte, Gesundheit und darauf, was unmittelbar vor und nach dem Verhalten passiert.

Was du davon hast: Du trainierst nicht monatelang eine Übung, die am eigentlichen Problem vorbeigeht.
03

Wir machen schwierige Situationen zuerst handhabbar

Abstand, klare Abläufe, Besucherregeln, räumliche Trennung, Leinenhandling oder bei Bedarf ein positiv aufgebauter Maulkorb können sofort dafür sorgen, dass weniger Situationen eskalieren müssen.

Was du davon hast: Dein Alltag kann schon leichter werden, bevor die eigentliche Verhaltensänderung abgeschlossen ist.
04

Wir wählen die Schwierigkeit so, dass Lernen möglich bleibt

Wir entscheiden, welcher Abstand, welche Dauer, welcher Ort und welcher nächste Schritt gerade sinnvoll sind. Wird dein Hund zu angespannt, vereinfachen wir. Trägt eine Grundlage stabil, steigern wir gezielt.

Was du davon hast: Du musst nicht raten, ob ihr gerade zu vorsichtig seid oder schon zu viel verlangt.
05

Wir bauen Alternativen auf, bevor du sie im Ernstfall brauchst

Orientierung, Rückzug, Abstand herstellen, Abbruchsignal, sichere Abläufe und passende Alternativverhalten werden zuerst in leichteren Situationen aufgebaut. Erst danach erwarten wir, dass sie unter größerer Belastung funktionieren.

Was du davon hast: Dein Hund bekommt echte Handlungsmöglichkeiten und du bekommst Strategien, die nicht erst in der schwierigsten Situation zum ersten Mal auftauchen.
06

Wir bringen dir bei, diese Entscheidungen zunehmend selbst zu treffen

Wir erklären dir, warum wir einen Schritt wählen, woran wir Überforderung erkennen und wann wir steigern oder vereinfachen. Videos und Rückfragen zwischen den Terminen helfen dabei, das Gelernte in euren Alltag zu übertragen.

Was du davon hast: Du sollst uns mit der Zeit weniger brauchen, weil du deinen Hund selbst immer besser einschätzen kannst.

Gesundheit gehört zur Verhaltensberatung dazu.

Wenn Verhalten häufig, plötzlich oder ungewöhnlich stark auftritt, betrachten wir auch mögliche körperliche Faktoren. Schmerzen, Schlaf, Magen-Darm-Themen oder andere gesundheitliche Veränderungen können Verhalten beeinflussen. Wenn eine tierärztliche Abklärung sinnvoller ist als die nächste Trainingsstunde, sagen wir dir das.

Erfahrung mit komplexem Verhalten

Bei Angst und Aggressionsverhalten entscheidet nicht die Menge an Übungen, sondern wie gut Situation und Hund eingeschätzt werden.

Angst, Unsicherheit und Aggressionsverhalten gehören zu Ninas fachlichen Schwerpunkten. Dogflair begleitet Mensch-Hund-Teams seit 2018 in der Region Rhein-Neckar, Bergstraße und vorderer Odenwald.

2023 war Nina als Trainerin im Tierheim Weinheim tätig. Verhalten einzuschätzen, Sicherheitsmaßnahmen zu planen und Trainingsschritte an sehr unterschiedliche Hunde anzupassen, gehörte dort zum Alltag.

Schwerpunkt Angst und Aggressionsverhalten
Mitglied im IBH e. V.
Training ohne Strafe, Druck und Schreckreize
So entsteht euer Trainingsweg

Erst verstehen und entlasten. Dann aufbauen. Erst danach wird es schwieriger.

Nicht jedes Team braucht dieselben Schritte in derselben Reihenfolge. Der rote Faden bleibt trotzdem klar: Wir schaffen zuerst einen Rahmen, in dem weniger schiefgehen muss, bauen dann neue Fähigkeiten auf und übertragen sie erst danach in schwierigere Alltagssituationen.

01

Einordnen

Wir schauen auf Auslöser, Körpersprache, Vorgeschichte, Gesundheit, Alltag, Vorfälle und bisherige Trainingsversuche. Du erfährst, was wir zuerst verändern und warum.

02

Absichern und entlasten

Wir legen konkrete Abläufe für euren Alltag fest. Damit entstehen weniger Situationen, in denen dein Hund nur noch flüchten, erstarren oder eskalieren kann.

03

Neue Strategien aufbauen

Dein Hund lernt passende Alternativen zunächst unter Bedingungen, die er bewältigen kann. Du übst gleichzeitig Timing, Beobachtung und Handling.

04

In den Alltag übertragen

Erst wenn die Grundlagen tragen, verändern wir Distanz, Ort, Bewegung und Ablenkung. Je nach Thema mit geplanten Besuchssituationen, passenden Trainingshunden oder an alltagsnäheren Orten.

Du musst am Anfang nicht jede Situation selbst richtig einschätzen können. Genau dafür ist die Begleitung da. Wir erklären dir, woran wir Risiko, Lernfähigkeit und passende Schwierigkeit festmachen, bis du diese Entscheidungen zunehmend selbst treffen kannst.

Der Körpersprachekurs ist im Erstgespräch enthalten

Du musst erkennen können, wann dein Hund noch lernen kann und wann ihr nur noch reagiert.

Bei Angst und Aggressionsverhalten entscheidet oft das Timing. Wenn dein Hund bereits erstarrt, panisch flüchten möchte, massiv droht oder nach vorne geht, sind wir für Training häufig zu spät. Dann geht es erst einmal darum, die Situation sicher zu beenden.

Deshalb bekommst du den Körpersprachekurs nicht als nettes Extra. Du brauchst dieses Wissen, um im Alltag früher zu erkennen, was dein Hund gerade mitteilt und wann du etwas verändern solltest.

Bei Angst und Unsicherheit

Du lernst, Angst zu sehen, bevor dein Hund gar nicht mehr kann.

  • woran du erkennst, dass dein Hund unsicher wird oder Abstand braucht.
  • wie dein Hund Nein sagt, auch wenn er dabei nicht knurrt oder flüchtet.
  • welche kleinen Veränderungen zeigen, dass eine Situation gerade zu viel wird.
  • woran du erkennst, ob dein Hund noch ansprechbar und lernfähig ist.
  • wann du unterstützen, Abstand schaffen oder die Situation beenden solltest.
Bei Aggressionsverhalten

Du lernst, die Entwicklung vor dem Knurren oder Schnappen zu erkennen.

  • welche Warnsignale einer deutlichen Eskalation vorausgehen können.
  • woran du erkennst, dass ein Konflikt um Nähe, Distanz oder Ressourcen entstehen könnte.
  • wie du einzelne Signale im Zusammenhang beurteilst, statt aus einem Zeichen vorschnell etwas abzuleiten.
  • wann dein Hund noch Entscheidungen treffen kann und wann die Situation bereits zu schwer ist.
  • wie du früher reagieren kannst, damit dein Hund nicht erst lauter werden muss.
Im Erstgespräch für 99 € enthalten: Du bekommst den Körpersprachekurs direkt nach unserem ersten Termin. So kannst du deine Beobachtungen zwischen den Terminen besser einordnen und mit uns besprechen, statt erst beim nächsten Vorfall zu merken, dass es schon zu viel war.
Sicherheit ist Teil des Trainings

Warnsignale zu unterdrücken macht eine Situation nicht automatisch sicherer.

Knurren, Ausweichen, Erstarren, Distanzvergrößerung oder Drohen sind Informationen. Wir möchten nicht, dass dein Hund diese Kommunikation verliert. Wir möchten, dass du sie früher erkennst und er mit der Zeit andere Möglichkeiten bekommt.

Management ist kein gescheitertes Training.

Wenn eine Situation ein echtes Verletzungsrisiko hat, braucht sie zuerst einen Sicherheitsrahmen. Das schützt Menschen und Hunde und reduziert Situationen, in denen dein Hund seine bisherige Strategie erneut einsetzen muss.

Erst wenn dieser Rahmen steht, können wir kontrolliert neue Erfahrungen aufbauen.

Keine Provokation: Dein Hund wird nicht absichtlich in Angst oder Eskalation gebracht, damit wir sein Verhalten einmal sehen.
Maulkorb ohne Stigma: Wenn ein Maulkorb sinnvoll ist, bauen wir ihn kleinschrittig und positiv auf und nutzen ihn als Sicherheitswerkzeug, nicht als Urteil über deinen Hund.
Klare Abläufe: Du bekommst Regeln und Strategien für genau die Situationen, die bei euch tatsächlich vorkommen.
Was sich im Alltag verändern soll

Du sollst früher handeln können und dein Hund soll schwierige Situationen nicht immer mit derselben Strategie lösen müssen.

Fortschritt bedeutet bei diesen Themen nicht nur, dass sichtbares Verhalten seltener wird. Oft beginnt Veränderung viel früher.

Du erkennst den Anfang

Du siehst früher, wann Anspannung steigt, dein Hund Nein sagt oder ein Konflikt entstehen könnte.

Dein Hund kann früher reagieren

Orientierung, Rückzug oder Abstand können verfügbar werden, bevor Flucht, Erstarren oder Aggressionsverhalten nötig werden.

Mehr Situationen werden planbar

Besuch, Spaziergänge oder schwierige Orte müssen nicht jedes Mal improvisiert werden, weil ihr passende Abläufe kennt.

Fortschritt wird sichtbar

Schnellere Erholung, mehr Ansprechbarkeit und frühere Orientierung zählen, auch wenn das Thema noch nicht vollständig verschwunden ist.

Auch deine Sicherheit gehört zum Ziel.

Vielleicht gehst du schon mit Anspannung in den nächsten Spaziergang, sagst Besuch ab oder überlegst bei jeder Alltagssituation zuerst, was passieren könnte. Wir planen nicht nur für deinen Hund. Wir möchten, dass auch du wieder besser weißt, was zu tun ist und dich nicht bei jeder schwierigen Situation hilflos fühlst.

Du möchtest erst herausfinden, ob wir zu euch passen?

Du musst nicht direkt ein Erstgespräch buchen, um uns kennenzulernen.

Gerade wenn du schon mehrere Trainingswege ausprobiert hast, ist es verständlich, dass du erst wissen möchtest, wie wir arbeiten. Dafür gibt es zwei kostenlose Möglichkeiten.

15 Minuten kostenlos telefonieren

Erzähl uns kurz, was bei euch passiert.

In einem kurzen Telefonat kannst du uns deine Situation schildern und Fragen zu unserer Arbeitsweise stellen. Wir sagen dir ehrlich, ob unser Angebot grundsätzlich zu eurem Thema passt und welcher Einstieg sinnvoll wäre. Ein vollständiges Erstgespräch oder einen Trainingsplan ersetzt das Telefonat nicht.

Kostenlos beim Social Walk zuschauen

Erlebe uns erst einmal bei der Arbeit.

Du kannst ohne eigenen Hund bei einem Social Walk zuschauen. So siehst du, wie wir Körpersprache beobachten, Abstände gestalten, Menschen anleiten und Training an unterschiedliche Hunde anpassen.

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Häufige Fragen

Was du vor dem Start wissen solltest.

Du musst das Verhalten deines Hundes nicht fachlich benennen können. Beschreib uns einfach, was im Alltag passiert. Wenn es bereits Schnapp- oder Beißvorfälle gab, sag uns das bitte direkt dazu.

Muss mein Hund sich seinen Auslösern stellen?
Training wird schwierige Situationen später einbeziehen. Wir beginnen aber nicht damit, deinen Hund in eine Situation zu bringen, die er nur noch aushalten oder überstehen kann. Distanz und Schwierigkeit werden so gewählt, dass Lernen möglichst möglich bleibt.
Warum soll ich Knurren nicht einfach verbieten?
Knurren ist ein Warnsignal. Wenn es verschwindet, ist damit nicht automatisch der zugrunde liegende Konflikt gelöst. Wir möchten lieber verstehen, warum dein Hund knurrt, die Situation sinnvoll absichern und andere Strategien aufbauen, damit er diese Warnung immer seltener braucht.
Muss mein Angsthund nicht lernen, dass gar nichts passiert?
Doch, neue Erfahrungen sind ein wichtiger Teil von Angsttraining. Entscheidend ist aber, wie schwierig die Situation dabei ist. Wenn dein Hund bereits in starker Angst nur noch flüchten, einfrieren oder reagieren kann, lernt er nicht automatisch das, was wir uns wünschen. Deshalb bauen wir Erfahrungen in bewältigbaren Schritten auf.
Woran erkenne ich, dass eine Situation gleich kippt?
Genau das lernst du im Training und im enthaltenen Körpersprachekurs. Wir schauen nicht nur auf Knurren, Schnappen oder Flucht, sondern auf die Veränderungen davor. Dazu gehören zum Beispiel Körperspannung, Blick, Bewegung, Abstand und weitere Signale im jeweiligen Zusammenhang.
Wie erkenne ich ein Ressourcenthema?
Nicht jedes Knurren an Futter, Liegeplätzen, Menschen oder Gegenständen bedeutet automatisch dasselbe. Wir betrachten, was dein Hund schützt, in welchem Kontext das Verhalten entsteht, wie früh die ersten Veränderungen sichtbar werden und was bisher unmittelbar davor und danach passiert. Daraus ergibt sich, ob und wie ein Ressourcenthema im Trainingsplan berücksichtigt werden sollte.
Muss mein Hund das Verhalten im Erstgespräch zeigen?
Nein. Wir brauchen keine erzeugte Eskalation. Deine Beschreibung, Vorgeschichte und vorhandene Videos liefern wichtige Informationen. Praktische Situationen gestalten wir nur so, wie es sicher und fachlich sinnvoll ist.
Braucht mein Hund einen Maulkorb?
Nicht automatisch. Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn ein Hund das Tragen eines passenden Maulkorbs kennt. Wenn das Verletzungsrisiko ihn für euer Training sinnvoll macht, sprechen wir das offen an und bauen das Tragen kleinschrittig und positiv auf.
Kann ein Ersttermin bei Angst auch online stattfinden?
Ja, das kann gerade bei Hunden mit großer Angst vor fremden Menschen eine gute Möglichkeit sein. Wir können in Ruhe sprechen, vorhandene Videos anschauen und erste Schritte planen, ohne dass direkt eine fremde Person im Zuhause des Hundes steht. Voraussetzung ist, dass du eine Kamera am Handy, Tablet oder Computer nutzen kannst.
Kann Aggressionsverhalten ausschließlich online begleitet werden?
Bei sicherheitsrelevantem Aggressionsverhalten nicht ausschließlich. Dann arbeiten wir auch vor Ort, damit Risiko, Körpersprache und Trainingssituationen angemessen beurteilt und begleitet werden können.
Wir hatten schon andere Trainerinnen oder Trainer. Warum sollte es diesmal anders laufen?
Wir können dir nicht versprechen, dass ein bestimmter Weg bei jedem Hund funktioniert. Wir können dir aber erklären, welche Funktion wir hinter dem Verhalten vermuten, woran wir Fortschritt messen und warum wir einen bestimmten Schritt wählen. Wenn sich unsere Einschätzung nicht bestätigt, passen wir den Plan an statt einfach dieselbe Übung häufiger zu wiederholen.
Wie schnell sieht man eine Veränderung?
Ein guter Management- und Sicherheitsplan kann den Alltag früh entlasten. Eine belastbare Verhaltensänderung braucht dagegen Zeit, Wiederholung und Schritte, die dein Hund tatsächlich bewältigen kann. Wir schauen deshalb auch auf kleine, konkrete Veränderungen wie schnellere Erholung, frühere Orientierung oder mehr Ansprechbarkeit.
Kann ich euch erst kostenlos kennenlernen?
Ja. Du kannst ein kostenloses 15-minütiges Telefonat anfragen oder ohne eigenen Hund bei einem Social Walk zuschauen und dir ansehen, wie wir Mensch-Hund-Teams anleiten.
Euer nächster Schritt

Du musst vorher weder wissen, wie das Verhalten heißt, noch welches Training ihr braucht.

Beschreib uns, was im Alltag passiert, in welchen Situationen es schwierig wird und ob es bereits Schnapp- oder Beißvorfälle gab. Wir sortieren mit dir, welcher erste Schritt sinnvoll ist.

Wenn du noch nicht direkt ein Erstgespräch buchen möchtest, kannst du zuerst 15 Minuten kostenlos mit uns telefonieren oder bei einem Social Walk ohne eigenen Hund zuschauen.

Schreib uns gerne direkt