Du gehst nur noch raus, wenn sonst keiner unterwegs ist?
Früh um sechs. Oder spät abends. Du scannst jeden Weg nach Hunden ab, wechselst die Straßenseite und stellst Dich hinter parkende Autos. Und wenn dann doch einer um die Ecke kommt, hängt Dein Hund bellend in der Leine und Du spürst die Blicke im Nacken.
Ich bin Nina, und genau mit diesen Teams arbeite ich am liebsten. Bei mir übst Du nicht mit dem nächstbesten Hund auf dem Feldweg. Wir planen erstmal jede Begegnung: Eine Trainerin ist bei Dir, eine beim anderen Team, und wir stimmen Abstand und Tempo so ab, dass Dein Hund etwas lernen kann.
Mehr Abstand ist kein Trainingsplan.
Ausweichen, umdrehen, irgendwie ablenken: Damit kommst Du heute durch. Deinem Hund bringt es aber nicht bei, was er stattdessen tun kann. Dafür braucht er Begegnungen, bei denen er ansprechbar bleibt. Immer wieder, mit Hunden, die mitspielen, an Orten, die zu eurem Stand passen.
Samson galt als unverträglich. Heute sieht er andere Hunde und bleibt ansprechbar.
Als seine Familie zu uns kam, hatte sie schon zwei Hundeschulen und mehrere Seminare hinter sich. Drei Jahre lang hatte Samson keinen Kontakt zu anderen Hunden. Das Video zeigt ihn nach einem Jahr Training.
Was bis heute nicht geht: Nahkontakt mit unkastrierten Rüden. Und das ist in Ordnung.
30 Minuten, nicht mehr
Eine Begegnungsstunde dauert bei uns 30 Minuten. Klingt kurz. Aber mehr kann ein Hund, der gerade lernt, an anderen Hunden vorbeizugehen, meistens nicht sinnvoll verarbeiten. Lieber kurz und gut als lang und drüber.
Eine Trainerin für Dich, eine für das andere Team
Wir sprechen uns ab, bevor der andere Hund näher kommt oder die Richtung wechselt. Du musst nicht gleichzeitig üben und hoffen, dass der andere Mensch weiß, was er tut.
Erst geplant, dann in echt
Am Anfang ist der Partnerhund für Deinen Hund fast schon ein alter Bekannter. Dann wechseln wir Hunde, Orte und Wege. Irgendwann üben wir mit fremden Hunden, die einfach um die Ecke kommen. Denn genau die triffst Du morgens früh.
Du lernst, selbst zu entscheiden
Ich erkläre Dir, woran ich sehe, dass Dein Hund gleich kippt, und warum wir jetzt mehr Abstand nehmen. Damit Du das draußen auch erkennst, wenn keine Trainerin neben Dir steht.
Belohnen statt bremsen
Dein Hund lernt, sich Dir zuzuwenden oder mit Dir einen Bogen zu gehen, und bekommt dafür etwas, das sich für ihn lohnt. Leinenruck, Einschüchterung und Schreckreize gibt es bei uns nicht.
Und was ist mit Dir?
Wenn Du die Leine schon fester greifst, sobald 200 Meter vor Dir ein Hund auftaucht, gehört das mit in den Plan. Wir bringen Dich in keine Situation, die Du nicht schaffen kannst. Und wir zeigen Dir, wie Du rauskommst, wenn es doch mal zu viel wird.
Fünf Schritte vom Ausweichen zum Vorbeigehen.
Erst mal reden
Wir nehmen uns 90 bis 120 Minuten für eure Geschichte: Verhalten, Gesundheit, Alltag und alles, was Du schon probiert hast. Danach weißt Du, womit ihr anfangt.
Grundlagen ohne anderen Hund
Ihr übt erst mal nur mit uns. Leinenhandling, Timing, ein Markersignal, das sitzt. Damit Du in der Begegnung nicht nachdenken musst.
Die erste geplante Begegnung
Wir suchen ein Partnerteam, das zu euch passt, und starten mit so viel Abstand, dass Dein Hund ansprechbar bleibt.
Andere Hunde, andere Orte
Wenn das klappt, wechseln wir Partner, Wege und Bewegungen. Der Radweg. Die Engstelle. Der Parkplatz.
Gruppe und echter Alltag
Dann kommen Social Walks dazu und Hunde, die niemand eingeplant hat.
Du brauchst auch einen Plan für morgen früh.
Das Training dauert Monate, Deine Gassirunde ist morgen. Deshalb klären wir von Anfang an, wie Du Abstand schaffst, ausweichst oder umdrehst, ohne dass Du dabei selbst in Stress gerätst.
Wird eine Begegnung im Training doch zu schwer, machen wir den nächsten Schritt wieder leichter. Das gehört dazu. Fortschritt heißt manchmal auch einfach, dass Dein Hund nach einer Begegnung schneller wieder runterkommt.
Dein Hund muss nicht jeden Hund mögen.
Viele denken, am Ende muss der Hund mit allen spielen können. Muss er nicht. Ruhig vorbeigehen ist ein richtig gutes Ziel. Ob mehr Nähe sinnvoll ist, entscheiden wir mit Blick auf Deinen Hund, nicht auf die Erwartungen anderer.
Toni ist schon eskaliert, wenn ein Hund noch so groß war wie eine Ameise.
Vorher hatten seine Menschen es mit Blocken, Zischen und anderen aversiven Methoden versucht. Das Video zeigt, wo die beiden nach anderthalb Jahren Training stehen.
Achte nicht auf die Lautstärke.
Achte darauf, wie schnell Toni sich wieder seinem Menschen zuwendet. Das ist der eigentliche Fortschritt.
Was heute noch vorkommt: ganz selten eine Reaktion, wenn ein anderer Hund auf sehr kurzem Abstand laut bellt.
Das sagen meine Kund:innen
„Ich bin mit meinen zwei Hunden bei Dogflair im regelmäßigen Training. Mit einem Hund zwecks Hundebegegnungen & mit dem anderen Hund zwecks Frustrationstraining. Wir sind super happy mit dem Training. Die Trainerinnen gehen individuell auf die Hunde und auch meine Wünsche ein und passen das Training an uns persönlich an. Neben den Trainingseinheiten gibt es eine tolle Betreuung per WhatsApp, wo ich jederzeit Fragen stellen kann und Videos durchschicken kann. Rundum eine tolle Betreuung.“
Irina S. mit Hailey und Balto„Wir konnten eben super umsetzen, was wir am Sonntag gelernt haben. 😍😍😍
Ich bin mit Itu ein paar Meter ins Feld gegangen, um genug Distanz zu schaffen, und habe dann so gemarkert und belohnt, wie ihr es uns am Sonntag gezeigt habt.
Hat super geklappt! 😁😁😁“
„Super Hundeschule, tolles engagiertes Team! Wir sind mit unserem Samson erst seit wenigen Wochen dabei und können jetzt schon beobachten, wie sich das positiv bestärkende Training auf Samson auswirkt. :-)))
Wir sind sehr froh, bei Dogflair gelandet zu sein! Sehr zu empfehlen!
Jens, Nicole, Nils und Samson“
Was kostet das?
Du startest mit dem Erstgespräch. Danach buchst Du einzelne Termine oder eine Trainingskarte. Die Begleitung zwischen den Terminen bekommst Du bei beidem.
Erstgespräch
90 bis 120 Minuten nur für euch. Wir gehen eure Geschichte durch, schauen, was hinter dem Verhalten steckt, und Du weißt danach, womit ihr anfangt. Der Körpersprachekurs ist enthalten.
Eine Karte für kurze und lange Termine.
Du kannst 30- und 60-Minuten-Termine beliebig kombinieren, für Einzeltraining und Duo-Training. Was gerade dran ist, entscheiden wir zusammen.
5 Einheiten à 30 Minuten
Für fünf kurze Termine oder eine Mischung aus 30- und 60-Minuten-Terminen.
- Zum Beispiel: 1 × 60 Minuten und 3 × 30 Minuten.
- 32 € je 30 Minuten statt 40 € bei Einzelbuchung, 64 € je 60 Minuten statt 75 €.
10 Einheiten à 30 Minuten
Das entspricht fünf Einzelstunden à 60 Minuten. Du kannst die Zeit genauso für zehn kurze Termine nutzen oder beides kombinieren.
- Zum Beispiel: 2 × 60 Minuten und 6 × 30 Minuten.
- 31,50 € je 30 Minuten oder 63 € je 60 Minuten.
Lieber erst mal einzeln?
Geht auch. Begleitung, Videoanalysen und Unterlagen bekommst Du trotzdem.
75 € für 60 Minuten
Für Grundlagen, Vorbereitung oder wenn etwas nachjustiert werden muss.
40 € für 30 Minuten
Einzelne geplante Begegnungen, wenn die Grundlagen sitzen.
Und irgendwann ist der Social Walk dran.
Vier bis sechs Teams, zwei Trainerinnen, wechselnde Orte. Hier zeigt sich, was ihr gelernt habt: mit echten Hunden und trotzdem mit Unterstützung, wenn es mal eng wird.
- Teilnahme an jedem Social Walk und an den weiteren im Abo enthaltenen Gruppenangeboten.
- Social Walks mit vier bis sechs Mensch-Hund-Teams und zwei Trainerinnen.
- Wechselnde Orte und Schwierigkeitsgrade bei den Social Walks.
Du möchtest einzelne Social Walks buchen? Eine Teilnahme kostet 35 €.
Wie lange dauert das?
Länger, als die meisten hoffen. Bei Teams mit jahrelangen Begegnungsproblemen sehen wir stabile Veränderungen meistens nach sechs bis zwölf Monaten. Die intensive Phase dauert oft drei bis vier Monate.
Das sind Erfahrungswerte, kein Versprechen für euch. Wie es bei euch aussieht, besprechen wir im Erstgespräch. Danach entscheidest Du über jeden weiteren Schritt.
Du musst nichts beschönigen.
Ich höre im Erstgespräch nicht zum ersten Mal, dass ein Hund schon gebissen hat oder dass das Ordnungsamt Post geschickt hat. Je ehrlicher Du erzählst, desto besser können wir planen.
Dein Hund hat schon gebissen?
Das ist kein Ausschluss. Erzähl es uns gleich in der Anfrage. Dann klären wir, welcher Rahmen nötig ist, zum Beispiel ob vorher ein Maulkorbtraining sinnvoll ist.
Es gibt eine Auflage oder eine Frist?
Sag es früh. Dann schauen wir zuerst, was euch im Alltag sofort hilft, und bauen das Training parallel auf.
Ihr habt bisher anders trainiert?
Kein Problem. Bei uns gibt es keinen Leinenruck, keine Sprühflasche und keine Einschüchterung. Aber auch keine Vorwürfe. Ihr fangt einfach neu an.
Fragen zu Bellen, Ziehen und Leinenaggression.
Mein Hund pöbelt an der Leine. Was kann ich tun?
Im Moment selbst: Abstand schaffen. Bogen gehen, umdrehen, Straßenseite wechseln, was eben geht. Das ist keine Niederlage, sondern kluges Management. Im Training schauen wir dann genauer hin: Wann fängt Dein Hund an zu fixieren, was hilft ihm, sich abzuwenden, und wann kannst Du früher reagieren? „Pöbeln“ beschreibt nur, wie es von außen aussieht. Was dahintersteckt, ist bei jedem Hund anders.
Warum ist mein Hund nur an der Leine aggressiv?
An der Leine kann Dein Hund weder ausweichen noch sich so annähern, wie er es frei tun würde. Bei manchen steckt Unsicherheit dahinter, bei anderen Frust. „Leinenaggression“ ist nur ein Etikett. Für das Training brauchen wir die Ursache, und die sehen wir an Körpersprache und Verlauf der Begegnung, nicht am Bellen allein.
Mein Hund rastet aus, wenn er andere Hunde sieht. Kann er trotzdem mitmachen?
Ja. Genau dafür gibt es das Einzeltraining vor der ersten Begegnung. Dein Hund muss nichts können, bevor er zu uns kommt. Wann ein Partnerteam oder eine Gruppe dazukommt, entscheiden wir, wenn ihr so weit seid.
Wie gewöhne ich meinem Hund das Bellen bei Hundebegegnungen ab?
Nicht, indem wir das Bellen unterdrücken. Dein Hund lernt, was er stattdessen tun kann: sich Dir zuwenden, mit Dir weitergehen, Abstand nutzen. Wenn er das kann, muss er weniger bellen. Welcher Weg passt, hängt davon ab, warum er bellt.
Muss mein Hund mit anderen Hunden spielen?
Nein. Ruhig aneinander vorbeigehen ist ein völlig ausreichendes Ziel. Ob mehr Nähe sinnvoll ist, schauen wir im Verlauf.
Ist ein Social Walk der richtige Einstieg bei Leinenaggression?
Nein. Der Einstieg ist das Erstgespräch und danach Einzel- oder Duo-Training. In den Social Walk kommt ihr, wenn wir euch kennen und Du Absprachen und Abstände in der Gruppe selbst umsetzen kannst. Mehr über die Social Walks.
Wo findet das Hundebegegnungstraining statt?
In Weinheim, Birkenau, Rimbach, Bensheim, Heidelberg, Mannheim und Umgebung. Wir trainieren an wechselnden Orten, weil Dein Hund das Gelernte nicht nur auf einer Wiese können soll. Den Treffpunkt sprechen wir mit Dir ab.
Der nächste Hund kommt bestimmt. Die Frage ist, ob Du dann weißt, was zu tun ist.
Schreib mir, was bei euren Begegnungen passiert und was Du schon versucht hast. Ein paar Sätze reichen. Im Erstgespräch schauen wir dann zusammen drauf und planen die ersten Schritte.
Das sagen meine Kund:innen